Bergmischwälder

Die Baumarten Buche (Fagus sylvatica), Tanne (Abies alba) und Fichte (Picea abies) mit Bergahorn (Acer pseudoplatanus) vergesellschaften sich in unterschiedlichem Mischungsverhältnis und ergänzen sich in ihren Nahrungs-, Licht- und Temperaturansprüchen. Mit der flach wurzelnden Fichte, der schattenfesten und tiefwurzelnden Tanne und der Buche mit ihrer Herzwurzel sowie dem stabilen Bergahorn, der als einzige Baumart auch tiefere Überschotterung verträgt, bilden die Bergmischwälder einen hervorragenden Schutz vor Erosion, Hochwasser und Lawinen. 1)

Hier ist auch der Lebensraum von Bergulme, Esche, Linde, Kirsche, Mehlbeere und Vogelbeere. An trockeneren Standorten gedeihen Kiefern (Pinus sylvestris). Buchen und Tannen kommen bis in Höhen von 1.500m ü.NHN vor. In den Zentral- und Zwischenalpen wachsen auf dieser Bergstufe Tannenwälder – in der unteren subalpinen Stufe auch gemischt mit Fichten (Fichten-Tannen-Wald 1.400 – 1.800m ü.NHN). Bergmischwälder wären von Natur aus in den bayerischen Alpen bzw. an der Nordalpenkette am weitesten verbreitet.2)